Allgemeine Geschäftsbedingungen
Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026
A. Geltungsbereich und Vertragsparteien
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Beratungsleistungen, die von Zipeye Gartenberatung (im Folgenden "Auftragnehmer"), Hauptmarkt 2, 90403 Nürnberg, gegenüber Auftraggebern erbracht werden. Auftraggeber im Sinne dieser AGB sind ausschließlich Unternehmer gemäß § 14 BGB, also natürliche oder juristische Personen, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Diese AGB gelten in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses aktuellen Fassung. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
B. Vertragsschluss und Leistungsumfang
Ein Beratungsvertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber ein Angebot des Auftragnehmers schriftlich oder per E-Mail annimmt. Das Angebot beschreibt den Leistungsumfang, die voraussichtliche Dauer und den vereinbarten Preis. Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung. Der Auftragnehmer erbringt Beratungsleistungen im Bereich des Aufbaus von Abholservices mit Online-Vorbestellung für kleine Gärtnereien und Staudenbetriebe. Dies umfasst nach Maßgabe des jeweiligen Angebots die Unterstützung bei Sortimentsplanung, Produktfotografie im Freiland, Einrichtung einfacher Webshops, Verpackungskonzepten sowie dem Aufbau saisonaler Newsletter.
Der Auftragnehmer schuldet eine fachkundige Beratung und Unterstützung, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Die Umsetzung der erarbeiteten Konzepte obliegt dem Auftraggeber, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist. Der Auftraggeber ist verpflichtet, an der Leistungserbringung in zumutbarem Umfang mitzuwirken und die erforderlichen Informationen, Zugänge und Materialien bereitzustellen.
C. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach dem im Angebot genannten Betrag zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu bezahlen. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen gemäß § 288 BGB. Reisekosten und Auslagen werden gesondert in tatsächlicher Höhe in Rechnung gestellt, sofern dies im Angebot vereinbart ist. Eine Aufrechnung durch den Auftraggeber ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.
D. Vertraulichkeit und Urheberrecht
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei gegenüber Dritten nicht offenzulegen und nur zum Zweck der Vertragserfüllung zu verwenden. Diese Verpflichtung gilt über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus für einen Zeitraum von drei Jahren. Alle vom Auftragnehmer erstellten Konzepte, Dokumente, Anleitungen und sonstigen Arbeitsergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Der Auftraggeber erhält nach vollständiger Bezahlung ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck.
E. Haftung
Der Auftragnehmer haftet für Schäden, die aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit resultieren, sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden unbeschränkt. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), und zwar begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Haftungsbegrenzung gilt auch für Erfüllungsgehilfen des Auftragnehmers.
F. Kündigung und Vertragsbeendigung
Verträge mit einer vereinbarten Laufzeit können von beiden Parteien mit einer Frist von zwei Wochen zum Monatsende gekündigt werden, sofern kein wichtiger Grund zur außerordentlichen Kündigung vorliegt. Bereits erbrachte Leistungen sind in jedem Fall zu vergüten. Ein wichtiger Grund zur außerordentlichen Kündigung liegt insbesondere vor, wenn der Auftraggeber mit Zahlungen in Verzug gerät oder die vereinbarte Mitwirkung trotz Mahnung verweigert.
G. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Nürnberg, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
H. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Gleiches gilt für etwaige Lücken in diesen AGB.